Wir über uns - Unsere alternative Tierkörperverwertung

     
 

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Nun möchten wir unser Verfahren vorstellen.

Die erste Verfahrensstufe ist die gesetzliche Sterilisation bei 133 °C und 3 bar über 20 Minuten.

Es folgen Trennungsschritte mit Hilfe von Sieb- u. Trenneinrichtungen.
Auf diese Weise werden anorganische und schwer abbaubare organische Bestandteile über die Trocknung der Verbrennung zugeführt (ca. 300 kg bestehend aus 150 kg abbaubarer Biomasse und 150 kg Fett pro Tonne Rohware). Das Produkt Fett kann auch separiert, und als Brennstoff verwendet werden. Die restlichen organischen Verbindungen werden einer Hocherhitzung zugeführt.

Die Hocherhitzung bei 180°C bis 250°C unter Druck dient der Überführung der organischen Verbindungen in die wässrige Phase und der Aufspaltung langkettiger Verbindungen. Auf diese Weise kann der Fermentationsprozess wesentlich verkürzt werden.

Das entstehende Produkt Biogas kann in einem BHKW verstromt werden.

Biogas kann auch zu einem 98%igem Methangas aufbereitet werden.

In unserem Verfahren werden auch alle Nebenprodukte wie Gärreste und Ammoniak verbrannt.

Aufgrund der erzielten Ergebnisse aus der Versuchsanlage wurde das Verfahren von den Fachbehörden anerkannt und inzwischen nach BImSchG genehmigt.

Da bei unserer Methode das Produkt Tiermehl nicht mehr erzeugt wird, ist ein Missbrauch ausgeschlossen!

Das Genehmigungsverfahren für eine 50.000 Jahrestonnen Anlage ist abgeschlossen und das Verfahren ist von der EU als Methode für Kat1. Material genehmigt.

Dass das Verfahren bis heute nicht umgesetzt wurde liegt an den Veränderungen bzw. Verbilligungen der Mehlverbrennung, den Erlös für Fett und an der Nichtanerkennung als Nachwachsender Rohstoff.
Vielleicht hat die Entwicklung des Verfahrens dazu beigetragen die Wertigkeit von Tiermehl und Fett neu einzustufen.

Die Veränderung auf dem Energiemarkt wird zeigen ob dieses Verfahren gewinnbringend arbeiten kann.

Unverständlich ist aber, dass man die Energiegewinnung aus Weizen, Mais und anderen Lebensmitteln subventioniert, während man ständig daran arbeitet Abfälle wieder in den Futterkreislauf zurück zu führen.

 
         
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