| Wir über uns - Unsere alternative Tierkörperverwertung |
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Erläuterungen
zur Biogasanlage |
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Die Tierkörperbeseitigungsanlagen wurden vor ca. 60 Jahren erbaut, um eine seuchenhygienische Aufgabe zu übernehmen. Der erste Grundsatz sollte die schadlose Beseitigung tierischer Abfälle sein, um Seuchen zu vermeiden. Der zweite Grundsatz war, das wertvolle organische Material wirtschaftlich zu nutzen. Nach veterinärmedizinischen Erkenntnissen werden bei 133 °C, 3 bar, 20 Minuten alle Erreger, Keime, Viren, Bakterien usw. abgetötet. Dies gilt übrigens bis zum heutigen Tag, denn es ist nicht wissenschaftlich belegt, dass diese Temperaturen nicht ausreichen, um die BSE-Prionen abzutöten. Der Vollständigkeit halber sei aber auch gesagt, dass das Gegenteil auch nicht bewiesen ist. In Deutschland wurden seit über 60 Jahren alle Rohmaterialien sterilisiert und anschließend zur wirtschaftlichen Verwertung die Produkte Tiermehl und Tierfett hergestellt. Der Futterwert ist unbestritten, aber die Unsicherheiten durch BSE und der Skandal von schlecht erhitzten Tiermehlen aus England (80 °C) führten dazu, dass Tiermehl schon praktisch seit Jahren nur noch in Osteuropa verkauft werden konnte. Trotz aller Probleme erzielten die Produkte einen marktgerechten Preis - orientiert am Futtermittel Sojaschrot. Dieser Prozess war nie gewinnbringend, denn die Herstellung der Produkte kostete immer mehr, als die Produkte erlösten. Aber der Erlös bewirkte, dass eine billige Entsorgung der Landwirtschaft und Schlachtindustrie mit einem hohen hygienischen Standard möglich war.
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